Katzenfutter im Test – Analytische Bestandteile und Vergleich der besten Futtersorten

Nichts wirft so viele Fragen auf wie das Thema Katzenfutter. Nassfutter, Trockenfutter oder vielleicht doch beides? Welches Futter ist gesund für meine Katze und worauf sollte ich bei den Inhaltsstoffen achten? Welche Marken bieten ausgewogenes Futter für meinen Stubentiger und wo gibt es diese zu kaufen? Erfahre mehr über unsere Katzenfutter Testsieger.

Unsere Top 3 Katzenfutter Testberichte

Catz Finefood  Nassfutter

Bewertung
5/5

GranataPet DeliCatessen Nassfutter

Bewertung
4.6/5

Animonda Carny Nassfutter

Bewertung
4.2/5
Inhaltsverzeichnis
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    Die richtige Ernährung von Anfang an

    Sicherlich standest Du auch schon vor den Regalen eines Marktes mit Blick auf die unzähligen Sorten und hast Dir genau diese Fragen gestellt.

    Für den Otto-Normal-Verbraucher ist auf den ersten Blick ein Futter wie das Andere. Lediglich der Preis ist für ihn ein Unterscheidungskriterium. Allerdings gibt es gravierende Unterschiede in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe, welche den Preis bestimmen.

    Dies bedeutet aber nicht, dass die Kaufentscheidung sofort auf das teuerste Futter im Regal fallen sollte, weil von den besten Inhaltsstoffen ausgegangen wird. Hier gilt es aufmerksam zu vergleichen, denn hinter „teuer“ steckt oft auch eine Mogelpackung!

    Aber wer möchte sich schon gern mit dem aufwendigen Vergleich von Katzenfuttersorten und deren unterschiedlichen Inhaltsstoffen herumschlagen?

    Diesen Job haben wir bereits für Dich übernommen…

    In unserem Katzenfutter-Test geht es in erster Linie darum, Dir aufzuzeigen, welche Zusatzstoffe für Deine Samtpfote gesundheitliche Folgen haben können und welche Inhaltsstoffe zu einem gesunden, ausgewogenen Katzenleben beitragen. Im zweiten Schritt möchten wir Dir mit Hilfe unserer ausgewählten Testsieger die Suche und gleichzeitig natürlich auch die Kaufentscheidung erleichtern.

    Nassfutter oder Trockenfutter? Die Gegenüberstellung

    Das Nassfutter

    „Dose auf, den Napf der Mieze damit füllen, Fertig“. Eine sehr einfache Art, Deinen Stubentiger zu füttern. Doch das Nassfutter ist nicht nur bequem für Frauchen oder Herrchen, es hat weitaus MEHR für Deine Samtpfote zu bieten.

    Für eine artgerechte und gesunde Ernährung ist ein hoher Fleischanteil (mindestens 60%) im Futter von großer Bedeutung. Kurz gesagt, je höher der prozentuale Fleischanteil, desto nahrhafter ist das Futter für Deine Mieze. Besondere Energielieferanten sind Muskelfleisch, Herz und Lunge.

    Deshalb sind Futtersorten mit diesen Bestandteilen besonders zu empfehlen. Viele Hersteller achten auf kontrollierte und artgerechte Haltung der Tiere, sodass das verarbeitete Fleisch nicht mit schädlichen Medikamenten belastet ist. Im Nassfutter sind alle wichtigen Bestandteile, die Dein Stubentiger für ein gesundes Leben benötigt, enthalten.

    Der wohl wichtigste Inhaltsstoff ist Wasser. Der Anteil liegt zwischen 75 und 85 Prozent und stammt aus dem rohen Fleisch. Dieses besteht in der Regel zu ungefähr drei Vierteln aus Wasser.

    Das Endprodukt punktet so also mit einer natürlichen Feuchtigkeit, da das Fleisch keiner aufwendigen Trocknung unterzogen wird. Wichtige Aminosäuren, wie z.B. Taurin, sowie tierische Fette, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die dem Katzenfutter zugemischt sind, tragen zu einem gesunden und langen Leben Deiner Samtpfote bei.

    Bei höherwertigem Nassfutter erfolgt die Ausscheidung über die Harnwege, was den pH-Wert positiv beeinflusst. So bleiben Nieren und Harnwege Deines Stubentigers gesund. Freigängerkatzen können ihre Beute selbstständig jagen und ihren höchst energiereichen Fang genüsslich verspeisen. Anders bei Wohnungskatzen. Hier liegt das Futterangebot einzig und allein in DEINEN Händen.

    Diese oben genannten Bestandteile sind in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe auf der Rückseite der Dose schnell gefunden. Doch was ist mit dem Rest?

    Das Trockenfutter

    Als Trockenfutter werden kleine getrocknete und gepresste „Pellets“ bezeichnet. Es ist im Vergleich zum Nassfutter eine noch einfachere und bequemere Art Deinen Stubentiger zu füttern. Seine Konsistenz sieht appetitlich aus und es ist weniger geruchsintensiv. „Tüte auf, Napf vollfüllen und Mieze hat den ganzen Tag über etwas zum Fressen.“

    Wie der Name schon deutlich macht, wird das Fleisch hier einer Trocknung unterzogen, um es länger haltbar zu machen. Dadurch gehen allerdings wichtige Nährstoffe, wie z.B. der Wasseranteil verloren, sodass dieser lediglich nur bei circa 10% liegt.

    Um eine Austrocknung zu vermeiden und um Nieren- und Harnwegserkrankungen vorzubeugen, ist bei der Gabe von Trockenfutter besonders darauf zu achten, dass Deine Mieze genügend Wasser trinkt.

    Doch das ist gar nicht so einfach, denn Katzen zählen zu den etwas trinkfauleren Geschöpfen (das sparsame Trinkverhalten hat unsere moderne Hauskatze von seinen afrikanischen Vorfahren geerbt.

    Als typische Fleischfresser haben sie ihren Bedarf an Wasser meist mit ihrer Beute abgedeckt). Wie viel Wasser Deine Samtpfote am Tag benötigt und mit welchen Tricks Du Deine Katze zum Trinken animieren kannst, findest Du hier.

    Die Auswahl an Trockenfutter ist riesig und jeder Hersteller wirbt mit besonderen Vorteilen. Doch letztendlich kommt es auf die Qualität des Trockenfutters an.  Achte auch hier zum Wohle Deines Stubentigers besonders auf die Inhaltsstoffe.

    Ein gutes Trockenfutter enthält in erster Linie einen hohen Fleischanteil. Dieser sollte nach Möglichkeit nicht unter 60% liegen. Weiterhin findet man in einem „gesunden Trockenfutter“ wichtige Inhaltsstoffe wie z.B. die Aminosäure Taurin, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und wertvolle Öle.

    Vorsicht! Einige Zusätze im Katzenfutter sind gesundheitsschädigend für Deine Katze

    Finger weg von Katzenfutter mit diesen Inhaltsstoffen

    Was auf keinen Fall enthalten sein sollte, ist Zucker. Dieser wird dem Futter beigemischt, um es für Deinen Stubentiger attraktiver und schmackhafter zu machen. Zucker dient lediglich als Suchtstoff. Einen Nutzen hat es für Deine Katze nicht, eher im Gegenteil.

    Zucker verursacht nicht nur Übergewicht, er begünstigt auch Karies und Diabetes. Oftmals enthält ein Futter auch versteckten Zucker, der für einen Laien aufgrund der Bezeichnung in den Inhaltsstoffen nicht als solcher erkannt wird.

    Vorsicht ist geboten bei Bezeichnungen, wie z.B. Maltose, Fruktose, Melasse, Glukose oder Karamell. Auch Süßstoffe wie z.B. Aspartam oder Sorbit haben in einem Katzenfutter nichts zu suchen. Die Hersteller führen diese oft in sogenannten E-Nummern auf.

    Achte besonders auf die Bezeichnung E420 und alle E-Nummern von 950 bis 968.

    Ein weiteres No-Go sind ungenaue Angaben in der Zusammensetzung. Beispielsweise wird angegeben „60% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“. Mit dieser Bezeichnung ist unklar, welches Fleisch verwendet wurde und ob möglicherweise Schlachtabfälle untergemischt sind. Vorsicht also bei der Bezeichnung „Erzeugnisse“.

    Diese gelten als Füllstoffe und sollen im Futter für mehr Volumen sorgen. Eine Mogelpackung, damit ein geringer Fleischanteil weniger auffällt. Nicht selten werden z.B. Abfälle, die bei der Lebensmittelherstellung anfallen, in der Herstellung von Katzenfutter weiterverarbeitet.

    In der Zusammensetzung erkennst Du diese Füllstoffe oft unter den folgenden Bezeichnungen, wie z.B. tierische Nebenerzeugnisse (Schlachtabfälle, wie Innereien, Blut, Federn, etc.) oder Fischnebenerzeugnisse (Fischinnereien, Flossen, Augen, Köpfe, Gräten, etc.).

    Ein weiterer Zusatzstoff, der bei einem Katzenfutter nicht enthalten sein sollte, ist Getreide. Katzen sind aus biologischer Sicht nicht für den Getreideverzehr gemacht, was schon alleine durch ihr Gebiss deutlich wird.

    Katzen gelten als Fleischfresser und benötigen deshalb für eine gesunde Ernährung kein Getreide. Denn dieses ist schwer verdaubar für einen Katzenmagen.

    Außerdem kann Getreide im Futter diverse Allergien bei Deinem Stubentiger hervorrufen. Aber selbst in Getreidefreiem Trockenfutter ist ein Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen und somit ein hoher Kohlenhydratgehalt enthalten. Für die Verarbeitung von Trockenfutter werden gezielt pflanzliche Inhaltsstoffe als „Kleber“ eingesetzt und diese gleichzeitig als günstiger Ersatz für hochwertige (tierische) Proteine verwendet.

    Jedoch können diese pflanzlichen Inhaltsstoffe von Deinem Stubentiger nicht effizient verwertet werden und sind im Vergleich zu tierischen Proteinen von schlechter Qualität.

    Katzenfutter im Vergleich – Nassfutter, Trockenfutter, oder doch beides zusammen?

    Was sind die Vor- und Nachteile von Nassfutter?

    Vorteile:

    • Einfache Fütterung
    • Hoher Fleischanteil
    • Enthält viel Feuchtigkeit
    • Enthält alle wichtigen Nährstoffe

    Nachteile:

    • Geruchsintensiv
    • Schnell unappetitlich und verderblich im Napf
    • Mehr Verpackungsmüll
    • Teurer in der Anschaffung
    Was sind die Vor- und Nachteile von Trockenfutter?

    Vorteile:

    • Einfache Fütterung
    • Leichter zu portionieren
    • Längere Haltbarkeit im Napf
    • Weniger Verpackungsmüll

    Nachteile:

    • Bei langer unangemessener Lagerung Befall von Milben möglich + Nährstoffverlust
    • Enthält kaum Feuchtigkeit
    • Macht durstig
    • Schwer verdaulich

    Anhand dieser Gegenüberstellung von Nass- und Trockenfutter erkennst Du schon auf den ersten Blick, dass die Vorteile des Nassfutters wesentlich effektiver sind als die des Trockenfutters. Grundsätzlich ist eine Fütterung mit Nassfutter genauso möglich wie eine Fütterung mit Trockenfutter, solange es sich um ein Alleinfuttermittel handelt.

    Das bedeutet, dass bereits alle wichtigen Inhaltsstoffe enthalten sind und Du keine zusätzlichen Präparate extra füttern musst.

    Um Deine Katze jedoch langfristig gesund zu ernähren, ist eine Fütterung mit Nassfutter zu den Hauptmahlzeiten auf jeden Fall die bessere Wahl.  Die Inhaltsstoffe im Nassfutter sind vergleichbar mit der natürlichen Beute der Katzen und deshalb um einiges nährstoffreicher als das Trockenfutter

    Das bedeutet aber nicht, dass Trockenfutter keinesfalls auf dem Speiseplan stehen darf. Gerade als kleine Zwischenmahlzeit oder als „Füllung“ für ein Spielbrett oder einen Spielturm ist Trockenfutter bestens geeignet.

    Allerdings muss Deine Mieze dann auch mehr trinken. Denke also immer an den folgenden Grundsatz: Je mehr Trockenfutter Du fütterst, umso mehr muss Deine Mieze auch trinken.

    Diese Philosophie steckt hinter dem Preis

    Vermutlich wird Dein Gedanke nun sein „hochwertiges Futter ist sehr teuer, das kann ich mir auf Dauer nicht leisten“. Viele Katzenbesitzer greifen dann vorschnell zu günstigeren Alternativen, was aber nicht unbedingt die beste Entscheidung ist, wie Du gleich erfährst.

    Ein minderwertigeres Futter, das einen geringen Fleischanteil hat, sowie Zucker und diverse andere Zusatzstoffe enthält, mag in der Anschaffung günstiger sein. Doch das Sättigungsgefühl wird bei Deiner Samtpfote nicht lange anhalten und schon steht Deine Mieze wieder maunzend vor dem Napf.

    So kann es schnell passieren, dass Deine Katze mehr frisst, als sie tatsächlich nach ihrem Alter und Körpergewicht benötigen würde.

    Auf längere Zeit gesehen können sich durch minderwertigeres Futter gesundheitliche Probleme bei Deinem Stubentiger entwickeln, sodass teure Tierarztbesuche keine Seltenheit sind.

    Diese Beispiele sollen Dir verdeutlichen, dass hochwertiges Futter in der Anschaffung zwar etwas teurer ist, sich aber definitiv rechnet. Dein Stubentiger verspürt ein Sättigungsgefühl und die empfohlene Futtermenge kann eingehalten werden.

    Das wohl wichtigste Argument ist allerdings, dass Du Deinem Stubentiger etwas Gutes tust und zu einem großen Teil ein gesundes und fittes Leben unterstützt. Und mal ganz ehrlich, die preislichen Unterschiede sind überschaubar.

    Viele Onlinehändler bieten mittlerweile auch immer öfter spezielle Aktionen an, sodass Du ein hochwertiges Futter zu einem sehr fairen Preis kaufen kannst.

    Unser Fazit zum Katzenfutter Test

    Unserer Meinung nach sollte Trockenfutter nie zu den Hauptmahlzeiten deiner Katze zählen. Denn durch eine alleinige Fütterung von Trockenfutter begünstigst Du auf kurz oder lang eine ungesunde Ernährung, sowie Harnwegserkrankungen, Übergewicht und Zahnprobleme.

    Aufgrund dieser negativen Fakten ist Nassfutter definitiv die bessere Wahl für eine artgerechte Ernährung Deiner Katze. Im Nassfutter sind alle wichtigen Inhaltsstoffe, die Dein Stubentiger für eine gesunde, ausgewogene Ernährung benötigt, enthalten.

    Der hohe Fleischanteil entspricht der natürlichen Beute der Katze und enthält gesunde Nährstoffe. Durch das enthaltene Wasser wird das Risiko für Harnwegs- und Nierenerkrankungen minimiert. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt zu einem langen Leben bei und verhindert teure Tierarztbesuche.  

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